Für einen Nachmittag war der Schulhof der Wilhelm-Busch-Schule in Hunteburg Schauplatz eines besonderen „Mehrkampfs“: Im Rahmen des Aktionsnachmittags der Jugendpflege Bohmte und des Netzwerks Schule – soziale Integration („Nessi“) gab es spannende Wettkämpfe in den Bereichen „Niedrigseilgarten“, „Geruchsmemory“ und „Geräuschememory“. Das Besondere: Die Kinder mussten die Stationen erst einmal selber herrichten. Hilfe bekamen sie im Rahmen der Workshops von Jana Nega (Jugendpflegerin Bohmte), Norbert Schulte (Leiter Treff.163) und Sarah Peters (Nessi).

Unter Schultes Anleitung entstand ein Niedrigseilgarten, der sich sehen lassen konnte: eine Seilbahn war Teil des Parcours, ebenso hängende Balken und Seile, auf denen balanciert werden musste. Die Gruppe von Jana Nega und Sarah Peters füllte derweil Schuhkartons als Fühlkästen mit Watte, einem Spielzeugauto, Schleifpapier, Sand und mehr. Beim Hörmemory galt es unter anderem Nägel von Erbsen, Wasser, Reis, Gummibärchen und Walnüssen zu unterscheiden und den richtigen Lösungskärtchen zuzuordnen. Das gleiche Prinzip fand beim Geruchsmemory Anwendung. Die Gerüche waren Zitrone, Orange, Eukalyptus, Zitronenmelisse, Kaffee und Salz.

Beim Niedrigseilgarten zeigte wider Erwarten die Gruppe aus dem anderen Workshop die bessere Leistung und ging in Führung. Bei den Fühlkästen glich die Niedrigseilgarten-Gruppe aus. Beim Hörmemory konnte sich keine Gruppe einen Vorsprung erspielen. Entscheidend war letztlich ein knapper Punkt beim Geruchsmemory. Die „Mit allen Sinnen“-Gruppe hatte ein Geruchspaar mehr der richtigen Lösungskarte zugeordnet. Dadurch sicherten sie sich den ersten Platz. Belohnt wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde und einem kleinen Preis, die Sieger bekamen außerdem eine Medaille.