Begleiteter Umgang gem. § 18 Abs. 3 SGB VIII

Dies ist ein Angebot für Familien, die nicht mehr zusammen leben, aber weiterhin den Kontakt und die persönliche Beziehung von beiden Elternteilen zu den Kindern aufrecht erhalten wollen, dies aber nicht alleine realisieren können. Ein regelmäßiger Kontakt zwischen Kindern und getrennt lebenden Elternteilen kann so ermöglicht werden.

Zu Beginn wird oftmals zuerst ein Elterngespräch mit beiden Elternteilen geführt, um so die Vorstellungen der Beteiligten zu erfahren und die Rahmenbedingungen festzulegen. Nach diesem ersten Kennenlernen trifft man sich mit dem betroffenen Kind, damit das Kind die Möglichkeit erhält, die Fachkraft kennenzulernen und seine Vorstellungen bzgl. der zukünftigen Treffen zu äußern.

Je nach Alter und Interessen des Kindes sind Spiele, sportliche Aktivitäten, Ausflüge, etc. in Absprache mit den Beteiligten geplant. Bei diesen Aktivitäten ist die Fachkraft immer anwesend. Nach dem Begleiteten Umgang findet eine Nachbesprechung mit den Betroffenen statt, um so feststellen zu können, ob bei den Treffen Veränderungen durchgeführt werden sollten. Ziel ist es, langfristig einen guten Kontakt zu beiden Elternteilen aufzubauen und zu pflegen.

Der begleitete Umgang wird im Auftrag des Jugendamtes, Familiengerichtes oder von getrennt lebenden Eltern durchgeführt.